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Abenteuer Weltraum - Die großen Missionen der NASA


 

Film Details

 
Titel:Abenteuer Weltraum - Die großen Missionen der NASA
Titel(orig.):
Genre:

Dokumentation

Regie:

Darsteller:
Produktionsjahr:

2009

Produktionsland:

Großbritannien


Inhalt:
Die unendlichen Weiten des Alls sind für uns schon fast alltäglich geworden: Wir sehen Fotos von fernen Galaxien, lassen uns von Satelliten durch den Straßenverkehr navigieren und haben uns daran gewöhnt, dass auf der Internationalen Weltraumstation ISS permanent Menschen leben und arbeiten. Dabei hat das Abenteuer Weltraum erst vor knapp einem halben Jahhundert begonnen. Damals wagten es einige mutige Männer als erste den Heimatplaneten Erde zu verlassen, um ins All vorzudringen. In dieser einzigartigen BBC Exklusiv-Serie berichten die Pioniere der Raumfahrt von ihren Erfahrungen und die BBC zeigt anhand von teilweise unveröffentlichtem Filmmaterial die großen Missionen der NASA ... Die Eroberung des Weltraums ist auch ein Ergebnis des Kalten Krieges. In den 50er Jahren entbrannte zwischen Amerika und der Sowjetunion ein Wettrennen. Wer würde es als erster schaffen, einen Menschen ins All zu schiessen oder einen Astronauten den Mond betreten zu lassen? Die USA riefen daraufhin eine Weltraumbehörde ins Leben: die „National Aeronautics and Space Administration“, kurz NASA. Diese BBC-Serie präsentiert die wichtigsten amerikanischen Stationen der 50-jährigen Geschichte der Raumfahrtbehörde. Eine Fülle von neu endecktem Archivmaterial lässt die Pionierzeit wieder aufleben. Ehemalige Astronauten, NASA-Mitarbeiter und Zeitzeugen schildern die historischen Ereignisse aus erster Hand. 1. Pioniere im All In der ersten Folge der Reihe begleiten wir die Missionen Mercury und Gemini – die beiden Projekte, die das Abenteuer Weltraum überhaupt erst möglich machen sollten. Das Mercury-Projekt ist das erste bemannte Raumfahrtprogramm der USA und die Antwort auf die sowjetischen Vorstöße ins All. Am 4. Oktober 1957 war deren „Sputnik“ in die Erdumlaufbahn geschossen worden. Das Mercury-Programm dauerte von 1958 bis 1963 und hatte zum Ziel, einen Menschen im Orbit um die Erde zu fliegen. Die neu geschaffene NASA stellte ein Team junger Wissenschaftler zusammen, das erforschen sollte, wie man militärische Raketen für die Raumfahrt nutzen kann. Sieben auserwählte Testpiloten wurden in den Rang von Astronauten erhoben: Wally Schirra, Alan Shepard, Scott Carpenter, Gordon Cooper, Deke Slayton, Gus Grissom und John Glenn. Die erste „bemannte“ suborbitale Mission wurde jedoch vom Schimpansen „Ham“ geflogen. Ham bewies, dass die Schwerelosigkeit einem höheren Lebewesen keinen Schaden zufügt und dass Körperfunktionen und auch Leistungsfähigkeit im All erhalten bleiben. Im Mai 1961 war es schließlich soweit: Der erste Amerikaner im Weltraum ist Alan Shepard. Sein Raumschiff „Freedom 7“ wurde von einer Redstone-Rakete angetrieben. Leider kam er 23 Tage zu spät. Vor ihm war es den Sowjets bereits gelungen, Juri Gagarin in den Orbit zu schießen und heil zurückzubringen. Juli 1961: Mercury-Redstone 4: Gus Grissom und sein Raumschiff „Liberty Bell 7“. Bei der Landung wird die Luke von Grissoms Kapsel abgesprengt und in seinen Raumanzug dringt Wasser ein. Er wird in letzter Sekunde gerettet, doch die Kapsel sinkt und geht verloren. Februar 1962. John Glenn ist der erste Amerikaner in der Erdumlaufbahn. Sein Raumschiff „Friendship 7“ sitzt auf einer Atlas-Rakete. Bei der Mission Mercury-Atlas 6 versetzt dann ein Messgerät die Bodenstation in Aufregung. Ein Signal zeigt an, dass sich ein Hitzeschild gelockert hat. Wenn das der Fall wäre, bestünde die Gefahr, dass die Kapsel beim Wiedereintritt verglüht. Die Bodenstation lässt Glenn im Ungewissen. Zum Glück stellt sich heraus, dass es ein falsches Signal war. 1963 wird das Mercury-Programm offiziell eingestellt. Die Mercury-Astronauten waren die ersten amerikanischen Weltraumpioniere. Ihre Leistungen bildeten den Grundstock für alle nachfolgenden Programme. Hatten die Mercury-Missionen erstmals Astronauten ins All befördert, sollte Gemini ihnen nun den Weg zum Mond bahnen. Ziel war die Entwicklung von Verfahrensweisen und Technologien für eine Landung auf dem Erdtrabanten. Zwischen 1965 und 1966 fanden dazu zehn bemannte Raumflüge statt, bei denen unter anderem der erste amerikanische Weltraumspaziergang durchgeführt wurde. 1961 versprach Amerikas Präsident John F. Kennedy das Unmögliche: Im Wettlauf mit der Sowjetunion will er einen „Mann auf den Mond schicken und ihn sicher zur Erde zurückbringen.“ Ein Jahr später stellte die US-Raumfahrtbehörde NASA bereits die Astronauten ihres „Zwillings-Programms“ vor. Darunter befanden sich so illustre Namen wie Jim Lovell, Buzz Aldrin und Neil Armstrong. Doch um Kennedys Versprechen wahr werden zu lassen, blieben der NASA nur noch fünf Jahre. Mit jeder neuen Gemini-Mission wollte sie ein weiteres Manöver für die spätere Mondlandung proben. Geplant war zunächst ein kurzer Weltraumspaziergang. Während der vierten Gemini-Mission sollte der Ausstieg aus der sicheren Kapsel erstmals gewagt werden. Doch überraschend kam ihnen ein sowjetischer Kosmonaut zuvor. Ed White, der Benjamin unter den Gemini-Astronauten, konnte mit seinem zwanzigminütigem Ausflug im interstellaren Wettrüsten nur noch nachziehen. Mit jedem Flug sammelte die NASA Erkenntnisse, die für eine spätere Mondlandung zwingend erforderlich waren. Buzz Aldrin mit Gemini 12 schaffte den nächsten entscheidenden Schritt: Am 11. November 1966 verließ er dreimal das Raumschiff und verbrachte mehr als fünf Stunden im All. Das Gemini-Programm endete in einem Triumph und bereitete so die Bühne für ein noch größeres Abenteuer vor: die Apollo-Missionen. 2. Die Mondlandung Teil 1 und Teil 2 In diesem 90minütigem Special anlässlich des 40 jährigen Jubiläums der Mondlandung dreht sich alles um die wichtigste Mission der NASA: die Mondlandung mit Apollo 11 – aber auch um die ersten Missionen, in denen eine Crew um ihr Überleben kämpft. Die Ära der Shuttle-Missionen läßt den Weltraumflug fast zur Routine werden, bis die Challenger- und Columbia-Katastrophen zeigen, dass ein Flug ins All keine technischen Fehler verzeiht. Die Apollo 11 Mission absolvierte die historische Mondlandung. Doch der Triumph der NASA ist alles andere als ein Kinderspiel: Nach der Abtrennung von der Landefähre gibt es Probleme mit der Antenne und der Funkverbindung. Eine Fehlermeldung des Computers versetzt die Bodenkontrollstation in Aufruhr. Es handelt sich aber nur um eine Überlastung des Computers. Die Landung wird fortgesetzt, doch dann der nächste Rückschlag: Das vorgesehene Landeareal („Meer der Ruhe“) erweist sich als schroffes Felsenmeer. Mit den letzten Tropfen Treibstoff gelingt es den Astronauten, einen geeigneten Landeplatz zu finden. Neil Armstrong betritt als erster Mensch den Mond und spricht seine berühmten Worte. Acht Jahre, einen Monat und 22 Tage nach John F. Kennedys ehrgeiziger Rede vom Aufbruch zum Mond war das Ziel erreicht. Nach der erfolgreichen Landung auf dem Mond setzt die NASA ganz auf die wissenschaftliche Erforschung des Mondes. Apollo 13 geht allerdings nicht aus wissenschaftlichen Gründen in die Geschichte der Raumfahrt als „erfolgreicher Misserfolg“ ein. Während des Flugs explodiert ein Sauerstofftank, die gesamte Energieversorgung der Kommandokapsel fällt aus. Die Crew (Jim Lovell, Jack Swigert und Fred Haise) steigt um in die Landefähre und umfliegt bei klirrender Kälte den Mond, um auf eine Rückkehrbahn zur Erde zu gelangen. Ein direkter Abbruch ist ohne die Triebwerke der Kommandokapsel nicht möglich. Für den Wiedereintritt steigen die Astronauten wieder um in die Kommandokapsel. Schließlich kehren sie heil auf die Erde zurück. Mit Apollo 17 ist Gene Cernan schliesslich als letzter Mensch auf dem Mond. Die NASA streicht die restlichen Apollo-Missionen. Eine Ära geht zu Ende. 1977 entwickelt die NASA dann ein neues, dreiteiliges Raumfährensystem. Die ersten Testflüge, bei denen die Fähre auf dem Rücken einer Boeing 747 in die Luft gebracht wird, sind ein Erfolg. Das Besondere an dieser Raumfähre: Sie ist mehrmals einsetzbar. Das Spaceshuttle-Programm ist geboren. Nachdem das Spaceshuttle Mitte der 80er Jahre bereits zur Routine geworden ist, beschließt die NASA, eine Lehrerin ins All zu schicken und dort eine Schulstunde abhalten zu lassen. Christa McAuliffe wird ausgewählt. Die Challenger startet am 28. Januar 1986 nach einer Nacht mit schwerem Frost. Es kommt zu einem verheerenden Unglück, bei dem die siebenköpfige Besatzung stirbt. Die anschließende Untersuchung ergibt, dass der Dichtungsring einer Feststoffrakete der Kälte nicht standhielt. Nach diesem Schock erhielt die Shuttle-Flotte zwei Jahre Startverbot. 1993 steckte die NASA erneut in einer Krise. Das Hubble-Weltraumteleskop funkte nur unscharfe Bilder zur Erde. Bei einem irreparablen Schaden stünde die US-Raumfahrtbehörde vor dem finanziellen Aus. Eine Rettungsaktion musste Abhilfe schaffen. Zwei Tage brauchte die Raumfähre Endeavour, um zu dem in 590 Kilometer Höhe kreisenden Teleskop aufzuschließen. Nach einigen Startschwierigkeiten installierten die Astronauten neue Kameras, Kreisellager und Sonnensegel. Doch dem Triumph folgt 2003 eine erneute Tragödie: Pünktlich hebt die Columbia, die dienstälteste Fähre der US-Raumflotte, zu ihrem Unglücksflug ab. Die 16-tägige Mission verlief zunächst ungeahnt erfolgreich. Doch bei ihrem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre zerbrach der Shuttle. Es war der zweite tödliche Shuttle-Unfall seit der Challenger-Katastrophe. Das Raumfahrtprogramm wurde für zweieinhalb Jahre unterbrochen. Ein Stück Schaumstoff am Tank hatte beim Start den Hitzeschild beschädigt. 3. Leben im All Die dritte und letzte Episode der Reihe hat die Zukunft der Raumfahrt im Blickpunkt. Vor allem die Entwicklung der ersten Weltraumlabore und der internationalen Raumstation ISS. Im Anschluss an das Shuttle-Programm widmet sich die NASA verstärkt der Erforschung von Langzeitaufenthalten im All. Aus der Apollo-Hardware wird das Weltraumlabor Skylab gebaut. Die dritte Stufe der Saturnrakete dient als Wohn- und Arbeitsraum. Skylab 1 geht unbemannt in den Orbit, wird jedoch auf dem Weg dorthin beschädigt. Zehn Tage später startet die Crew und nimmt Reparaturarbeiten an der Raumstation vor. Die ersten Handwerker im All entfalten eine große Sonnenschutzplane, da ein Schutzschild verloren ging. Außerdem entfernen sie in einem dramatischen Außenbordmanöver einen Metallsplitter, der einen der Kollektoren am Ausfahren hindert. In acht Monaten beherbergt Skylab insgesamt drei Crews und liefert jede Menge wissenschaftliche Daten und wertvolle Erkenntnisse zum Leben und Arbeiten im Weltraum. Dieser Erfolg sicherte das Überleben der NASA und ließ die US-Raumfahrtbehörde neue Ziele anstreben: den Bau einer dauerhaft bemannten Raumstation. Seit 1998 befindet sich die ISS im Bau. Die „Internationale Raumstation“ soll eines Tages als Sprungbrett für bemannte Marsmissionen dienen. Für ein Projekt dieser Größenordnung war die NASA von Beginn an auf Unterstützung angewiesen. Im November brachte eine russische Sojus-Rakete das erste ISS-Bauteil ins All – das Antriebsmodul „Sarja“. Zwei Wochen später folgte der US-amerikanische Verbindungsknoten „Unity“. Durch zahlreiche Transportflüge der Shuttle-Flotte und russischer Trägersysteme erreichte die Station bereits nach zwei Jahren die Dimension eines zehnstöckigen Hochhauses. Nach ihrer Fertigstellung soll die ISS aus 15 Modulen zum Wohnen, Schlafen und Arbeiten bestehen. Bill Shepherd, Juri Gidsenko und Sergej Krikaljow bildeten die erste Langzeitbesatzung. Im Jahr 2002 beschleunigte sich der Ausbau noch. Ken Bowersox und sein Team installierten das zentrale Gitterelement – als Basis für zukünftige Erweiterungen. Es war die 112. Space-Shuttle-Mission und der 16. Flug eines Shuttles zur Internationalen Raumstation. Die Ausflüge ins All gerieten zur Routine. In den Folgemonaten plante die NASA, den Verkehr zur ISS sogar noch auszuweiten. Zunächst aber sollte eine reine Forschungsmission stattfinden. Mit der Wiederaufnahme des Shuttle-Programms im Juli 2005 wächst inzwischen auch die Internationale Raumstation wieder. Sie ist und bleibt der zentrale Baustein für zukünftige Missionen – für eine Rückkehr zum Mond genauso wie für einen bemannten Marsflug.

 

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Titel:Abenteuer Weltraum - Die großen Missionen der NASA
RC/System:RC-2
Anbieter:WVG Medien GmbH
Laufzeit:200 Min.
Cover:Keep Case (Amaray)
Veröffentlichungs-datum:01.10.2010
Anzahl Disc:1
EAN:4029759056324
Sprachformate:Deutsch: Dolby Digital 5.1,Englisch: Dolby Digital 2.0
Bildformat:Infos folgen...
Extras:Kapitel- / Szenenanwahl
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