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++Django - Ich will ihn tot+Top++Artikelnummer : 4442704 |
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Beschreibung zu Artikel: |
| Ein Review von Carsten Henkelmann) Django (Craig Hill, eigentlich heißt sein Charakter im Orignal Clayton) will nach Jahren der harten Arbeit ein Stück Land kaufen und mit seiner Schwester ein normales Leben anfangen. Sein Wunschtraum wird aber jäh unterbrochen, als der Bandit Jack Blunt (José Manuel Martín) und einer seiner Kollegen seine Schwester vergewaltigen und töten. Django denkt nur noch an Rache und reitet ihnen hinterher. Dabei begegnet er Aloma (Lea Massari), die ein erniedrigendes Leben auf der Ranch von Mallek (Andrea Bosic) führt, dem Auftraggeber von Jacks neuster Aufgabe. Um sein Vermögen zu retten, was durch ein Friedensabkommen zwischen den Nord- und Südstaaten wertlos werden könnte, erteilt er Jack den Auftrag die beiden verhandelnden Generäle beider Armeen während ihres Treffens umzubringen und so den Krieg noch einige Zeit weiter toben zu lassen... Dieser Italo-Western von Paolo Bianchini geht nicht gerade zimperlich vor und trägt eine düstere Stimmung mit sich. Django/Clayton möchte einfach nur ein friedliches Leben auf seiner eigenen Ranch führen, muss aber stattdessen seine Schwester begraben. Ein Mann im Saloon, der von dem Tode der Frau erfährt, meint lapidar "Gib mir einen Drink, es interessiert mich einen Dreck was mit seiner Schwester passiert ist". Der Großgrundbesitzer und Waffenhändler Mallek nimmt ein Scheitern der Friedensverhandlungen leichtfertig in Kauf, nur damit seine finanzielle Lage gerettet wird. Bianchini zeichnet ein sehr menschenverachtendes Bild, dem nur Django/Clayton als einziger mit etwas Ehre durchscheint, sowie vielleicht noch die friedenswilligen Soldaten. Wobei das Armeeleben auch nicht gerade rosig dargestellt wird, so der Zuschauer Zeuge einer Exekution eines Desertierers, der zuerst vor eine Wand gestellt wird und anschließend, bereits am Boden liegend, zur Sicherheit nochmal ein-zwei Patronen in den Leib geschossen bekommt. Trotz seiner Härte verkommt der Film aber nicht zu einer reinen Gewaltorgie, sondern bietet eine zwar vorhersehbare, aber durchaus abwechslungsreiche Handlung. Ein paar kleine unlogische Stellen lassen sich nicht ignorieren, so kehrt z.B. Django noch einmal ohne ersichtlichen Grund zur Ranch Malleks zurück, obwohl er eigentlich längst woanders hinreiten wollte. Aber trotzdem ist dies ein handwerklich gut gemachter Western, der vor allem von der Kameraarbeit Ricardo Andreus profitiert. Der schuf nicht nur einige schöne Aufnahmen, in denen die spanische Landschaft auch mal zur Geltung kommt, sondern nutzte auch ein paar eher ungewöhnliche Perspektiven. Am bemerkenswertesten dürfte es wohl sein, wenn die Kamera der Faust Jack Blunts folgt und mit ihr zusammen Djangos/Claytons Gesicht trifft. Auch später gibt es eine ähnliche Einstellung, denn Jack ein Messer in der Hand hält. Erstaunlicherweise arbeitete Andreu bis auf die deutsche Produktion "Der letzte Mohikaner" von 1965 nur als Kameraassistent bei anderen Filmen. Ein weiterer Aspekt der für den Film spricht, ist die stimmungsvolle Musik von Nico Fidenco, der unter anderem viele der Black Emanuelle Filme vertonte, sowie den Zombie-Kannibalen-Crossover Zombi Holocaust (Zombies unter Kannibalen). Wie neu nur einmal angeschaut!!! |
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